DIE STADT DER BESONDEREN KINDER [Ransom Riggs]


Ratet mal, wer endlich beschlossen hat ein paar Reihen zu beenden, oder zumindest voran zu treiben? Jup, ich 😀 Also hier, endlich der zweite Teil von dieser Trilogie. Wer, den ersten Band noch nicht gelesen hat sollte hier klicken: Die Insel der besonderen Kinder 

DIE STADT DER BESONDEREN KINDER

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von Ransom Riggs
übersetzt von Silvia Kinkel

Zu Band 1
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480 Seiten
Im Droemer Knaur Verlag erschienen

HANDLUNG.:

Nach der Flucht von der Insel, müssen die besonderen Kinder schleunigst nach London gelangen. Denn nur dort können sie auf Hilfe für Miss Peregrine hoffen, die nun in ihrer Vogelgestalt fest sitzt. Sie jagen ihrer letzten Hoffnung entgegen, doch damit auch den Wights in die Arme. Jetzt müssen sie all ihre Fähigkeiten zusammen nehmen, um dieses Abenteuer um Leben und Tod zu bestehen. Gefangen im Jahr 1940 stellt sich auch für Jakob die Frage, ob er je in sein altes Leben zurückkehren kann…

Obwohl ich den ersten Band vor einer gefühlten Ewigkeit gelesen hatte, fiel es mir leicht in das Buch einzusteigen. Der Autor lässt geschickt die letzten wichtigen Momente revue passieren, ohne zu viel zu wiederholen.

Insgesamt ist dieser Teil anders als der erste, strukturierter aufgebaut. Die Kinder haben eine klare Mission vor Augen und so weiß man als Leser wo man im Verlauf des Romans hin will. Das lässt das Buch einerseits spannender werden, als Band 1, weil man mit den Charakteren dort hin fiebert, andererseits lässt sich der Verlauf des Romans dadurch auch besser voraus ahnen.

Wo mir im ersten Band noch etwas Handlung gefehlt hat, wurde ich hier reichlich belohnt. Wir kommen von einem Punkt zum nächsten, ohne zu lange an einem Ort zu verweilen, sodass es nie zu ruhig und zu entspannt wird, um das Buch für mehr als einen Tag nicht anzufassen. Schön finde ich es, dass wir im zweiten Band die besonderen Kinder viel näher kennen lernen und endlich auch ihre Hintergrundgeschichten erzählt werden. So wachsen einem die Charaktere viel mehr ans Herz.

So sehr mir die Charaktere an Herz wachsen, so einfach sind sie leider auch gehalten. Von Vielschichtigkeit kann hier nicht die Rede sein. Riggs hat sich tolle Fähigkeiten für sie ausgedacht, aber die Persönlichkeiten selber waren mir zu sehr in Schubladen gesteckt, um mehr als eindimensional zu erscheinen.
Auch die Fotos, die auch im zweiten Teil abgebildet sind, wirkten nicht mehr so gut auf die Stimmung ein. Es scheint mehr so als wären sie ein nettes Zusatz, aber nicht mehr so essenziell wie im ersten Band.

Währen ich das Ende des ersten Bandes eher durchschnittlich fand, so gefiel es mir wirklich gut. Der Autor hat sich einen tollen, schlüssigen Twist bereitgehalten und überrascht den Leser mit den letzten Seiten nochmal neu. Während ich am Ende eher auf ein einigermaßen abgeschlossenes Ende hinausdachte, drehte sich das Buch nochmal so, dass am Ende doch alles bis zur letzten Seite spannend bleibt – und aufjedenfall Lust auf Band 3 macht.

FAZIT:

Die Stadt der besonderen Kinder knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und erzählt erneut eine spannende und abenteuerreiche Geschichte. Noch tiefer taucht man in die Welt der Besonderen ein und wird bis zum Schluss von deren Wunder überrascht.

—> 4/5 ❤

Moana

 

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