STURM ÜBER WINDHAVEN [George R.R. Martin & Lisa Tuttle]


Hallo Finder meines Blogs,

Seit August liegt dieses Rezensionsexemplar jetzt schon bei mir (Moana) herum, und endlich – endlich habe ich es geschafft zu lesen! Dabei war ich am Anfang so gespannt auf ein neues Buch von meinem Lieblingsautor…

STURM ÜBER WINDHAVEN

 

Sturm über Windhaven

von George R.R. Martin & Lisa Tuttle
übersetzt von Angelika Fuchs

Originaltitel: Windhaven

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Zum Buch

448 Seiten
erschienen 2017
im penhaligion Verlag (Random House)
Genre: Fantasy

Danke an das Bloggerportal und Random House für das bereitstellen dieses Rezensionsexemplars!

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INHALT:

In Windhaven, einem Land das nur aus Hunderten von kleinen Inseln besteht, wächst Maris auf. Schon seit sie denken kann, träumt sie davon eine von den angesehenen Fliegern zu werden – jene, die sich die Stürme des Himmels zu eigen machen und mit anmutigen metallischen Schwingen die Luft beherrschen. Doch die geschlossene Gesellschaft der Flieger lässt keine Außenseiter zu, die Flügel sind nur erbbar. Dann hat Maris Glück, als sie von dem kinderlosen Flieger Russ adoptiert wird. Jahre später schwebt ihre Zukunft als Fliegerin jedoch in Gefahr und Maris erkennt, dass sie die Gesetzte ihrer Welt ändern muss, um ihren Traum wahr zu machen – auch wenn es noch so hart ist.

Gleich zu Anfang fiel es mir leider schwer, in das Buch rein zu kommen. Das Buch ist in drei Teile unterteilt, Maris Kindheit, sie als junge Erwachsene und als reife Frau. Ich war wirklich froh, dass der erste Teil der kürzeste wahr, da ich nicht so gut herein fand und es noch nicht so spannend wahr – klar es war erst die Einleitung in die Geschichte, aber gepackt hat es mich nicht.

Die Welt, Windhaven mit seinen Inseln und den stürmischen Winden und das Konzept der Flieger, die als Verbindung und Boten zwischen den Menschen fungieren, war ganz interessant. Man hat sich hier jedoch auf das nötigste beschränkt und nicht viel ausgeschmückt, was aber auch nicht unbedingt notwendig war.

Den mittleren Teil des Buches mochte ich am liebsten, weil es spannender war. Insgesamt darf man sich nicht viel action in Windhaven erhoffen, es geht eher um Politik: Rebellion und die Veränderung einer Gesellschaft. Schön fand ich, dass über das Buch hinweg die Folgen der Umstürze aufgezeigt wurden. Oft lesen wir von grandiosen Rebellion, aber was kommt danach? Nicht immer entwickelt sich alles so, wie man sich wünscht.

Der letzte Teil, wo Maris bereits vierzig ist, war leider wieder nicht so spannend, ja eigentlich gar recht langweilig. Es kam keine große Lust auf, das Buch zu lesen, auch wenn ich es jetzt nicht ungern getan habe. Die Entwicklung und Handlung empfand ich als sehr realistisch, erfrischend unclichéhaft. Mit den Charakteren kam ich gut klar, sie waren aber leider, wie vieles in diesem Buch eines, und zwar Mittelmaß.

FAZIT:

Das schöne an Windhaven ist, dass es die Gesellschaft unter die Lupe nimmt und uns die Folgen von Veränderung zeigt – die guten und schlechten. Leider hat es trotz interessanter Politik und Gesellschaftskritik oft an Spannung gefehlt und ließ sich auch sonst eher als Mittelmaß bewerten.

-> 2,5/5 ❤

Worte sind Wind,

Moana

 

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